LEbensraum-LOGisch - 3 vor Wien - Umweltschutz für die Region Bisamberg, Langenzersdorf und Korneuburg

Schwerpunkt und Aktionen

Der Verein, dessen Tätigkeit nicht auf Gewinn gerichtet ist, bezweckt den Erhalt von Natur, Lebensräumen und ökologischen Prozessen in dem Gebiet Bisamberg/ Langenzersdorf/ Korneuburg. Das Arbeitsgebiet des Vereins erstreckt sich auf Fauna, Flora, Landschaft, Wasser, Boden, Luft sowie andere natürliche Ressourcen.


Immer mehr Hochwasser durch Bodenversiegelung

Am 6. Juni 2018 hat es Bisamberg schwer getroffen. Punktuell ging ein schweres Gewitter mit Starkregen und Hagel nieder. Pro m2 fielen mehr als 70l Regen pro m2. Hagel und Sturmböen wüteten über eine halbe Stunde. Fünf Feuerwehren mussten 146 Einsatzstellen abarbeiten. Zahlreiche Keller und Häuser waren überflutet. Am Gemeindeparkplatz standen zahlreiche Fahrzeuge unter Wasser. Das Unwetter wurde als Naturkatastrophe eingestuft. 

Zahlreiche Überschwemmungen in NÖ

In den letzten Wochen hat man an den Überschwemmungen in Niederösterreich gesehen, was die fortschreitende Bodenversiegelung anrichtet. Hunderte Feuerwehreinsätze in den Bezirken Korneuburg, Tulln, Neunkirchen und Hollabrunn waren die Folge.

Lesen Sie mehr zum Thema Bodensiegelung unter
http://meins.orf.at/hochwasser-ort-siedelt-ab

Das Aus des Potverteilzentrums in Langenzersdorf

Am 9.6.2018 feierten wir das "Aus des Post-
verteilerzentrums Langenzersdorf". Die Post baut jetzt in Hagenbrunn, in unmittelbarer Umgebung von A5 und S1. Es heißt "Man habe hier einen idealen Standort". Erst wir Bürger mussten die Post zu diesen Standortwechsel zwingen.


An diesem Beispiel zeigt sich, dass es nicht notwendig, ist Betriebsansiedelung dort zu forcieren, wo Menschen wohnen und Leben.

Nachgefragt beim Bürgermeister von Langenzersdorf

Seit Jänner 2018 herrscht Unklarheit, was mit den 40 ha in Langenzersdorf Nord weiter passieren wird. Um diesen Nebel ein wenig zu lichten, haben wir beim Bürgermeister von Langenzersdorf nachgefragt.

Laut der Gemeinde Langenzersdorf wurden uns folgende Informationen übermittelt:
  • Der Verbund ist, laut dem Wissensstand der Gemeinde nach wie vor Eigentümer des 10 ha großen Grundstückes beim Kraftwerk. Eine anders lautende Mittelung ist bei der Gemeinde nicht eingegangen.
  • Das seinerzeitige Widmungsverfahren wurde stillgelegt und wurde auch durch die Rückziehung des Antrages durch den Gemeinderat dokumentiert.
  • Da die künftige Eigentümerstruktur der betroffenen Grundstücke zum heutigen Tage nicht absehbar ist, kann eine Planung wegen weiterer Nutzung derzeit nicht erfolgen. Eine solche würde in Abstimmung mit der NÖ Landesregierung stattfinden. Die Einbindung aller Betroffenen wird nach den gesetzlichen Vorgaben erfolgen.

Spenden

 

Da wir unparteilich und ehrenamtlich für diesen Verein tätig sind, sind wir auf Ihre Hilfe angewiesen und freuen uns über Ihre Spende.

 

 



Ein Hohn gegen die Umwelt

Die Regierung will Autobahnen und Großprojekte schneller genehmigen. Damit verlieren wir Umweltschützer und Anrainer ihre Rechte dagegen vorzugehen.

Rechtsexperten sprechen davon, dass dies EU und verfassungsrechtwidrig wäre.

 


https://derstandard.at/2000082990738/Gesetz-gibt-Wirtschaft-Vorrang-vor-Umwelt