LEbensraum-LOGisch - 3 vor Wien - Umweltschutz für die Region Bisamberg, Langenzersdorf und Korneuburg

Schwerpunkt und Aktionen

Der Verein, dessen Tätigkeit nicht auf Gewinn gerichtet ist, bezweckt den Erhalt von Natur, Lebensräumen und ökologischen Prozessen in dem Gebiet Bisamberg/ Langenzersdorf/ Korneuburg. Das Arbeitsgebiet des Vereins erstreckt sich auf Fauna, Flora, Landschaft, Wasser, Boden, Luft sowie andere natürliche Ressourcen.


Umwelt Bücherei Bisamberg in Zusammenarbeit mit der Pfarrbibliothek Bisamberg

Lelog startet gemeinsam mit der Pfarrbibliothek Bisamberg eine Umwelt Bücherei. Die ersten Bücher sind bereits eingetroffen und warten auf interessierte Leser. Wir bedanken uns für die Unterstützung der Firma Franz Blaha Sitz- und Büromöbel Industrie GmbH die die Patenschaft für 10 Bücher übernommen hat. Unsere Umwelt Bücherei soll wachsen und wir würden uns freuen, wenn du/Sie ebenfalls die Patenschaft für Bücher übernehmen würdest/en.
Hier geht es zum Projekt Umweltbücherei

Endlich einmal eine positive Nachricht für die Umwelt - Aus für Plastiksackerl

Aus für Plastiksackerl ab 2020 in Österreich - help.ORF.at

 

https://help.orf.at/m/stories/2951434/

Auszeichnung mit dem großen Wappenschild der Gemeinde Bisamberg

Diese Auszeichnung habe ich im Namen aller angenommen, die mitgeholfen haben, das Paketverteilzentrum bei uns zu verhindern. Ich sage euch allen danke für eure Hilfe und Unterstützung

Lelog passt auf - Wir haben nachgefragt Seismische Untersuchungen OMV

Seit September erhalten wir immer wieder Anfragen betreffend der seismologischen Untersuchungen der OMV. Lelog hat sich sehr intensiv mit diesem Thema auseinandergesetzt und diesbezüglich mehrere Gespräche mit der OMV geführt. Lelog hat recherchiert und unseren Informationen zu Folge, sollten hier keine Schäden an Mensch, Natur und Tier entstehen. Bei der Gemeinderatssitzung am 24.9.2018 in Bisamberg haben zwei Mitarbeiter der OMV die Untersuchungen erklärt. Es  werden Geofone für sechs Wochen ausgelegt und die Schwingungen gemessen. Einen Tag lang sollen Messfahrzeuge unterwegs sein, die ungefähr den Lärm von Müllwägen erzeugen. Um die Natur so wenig wie möglich zu stören werden diese Messungen im Zeitraum von November bis März durchgeführt. Es wird kein Baum gefällt und kein Strauch umgeschnitten. Die Fahrzeuge bewegen sich lediglich auf Forststraßen. Die Gemeinde hat eine schriftliche Bestätigung, dass hier kein Fracking zur Anwendung kommt. Es werden auch keine Bohrungen im Natura 2000 durchgeführt, so die Zusage der OMV-Mitarbeiter.

Sollten noch detaillierte Fragen dazu sein, so gibt es eine Ombudsstelle, die man unter der Nummer 0800 240 140 erreichen kann  

 

Wir alle sind sensibler geworden, seit uns die Post ein Monsterverteilzentrum vor unsere Türen setzen wollte. Die negativen Auswirkungen wären gewaltig gewesen. Das ist auch gut so, denn bei jedem Projekt wird das "Öffentliche Interesse" an erster Stelle genannt. Was immer auch damit gemeint ist, im öffentlichen Interesse muss auch die Umwelt stehen, sonst werden wir alles zerstören. Wirtschaft ist wichtig, doch in unserem Land wird sie verehrt wie eine Ikone und der Rest vergessen. In diesem Fall sollte dies hoffentlich nicht so sein.

 

Sollte jedoch entgegen unserer Recherchen Fracking durchgeführt werden, wird unsere Umweltorganisation massiv dagegen vorgehen.

derStandard.at  - 1.10.2018 Gegenwind für die Norbert Hofer favorisierten 140 km/h, aber auch Flächenwidmung spielt eine große Rolle

Gutachten für Hofer empfiehlt Tempo 100

1. Oktober 2018, 06:00

https://derstandard.at/2000088380942/Gutachten-fuer-Hofer-empfiehlt-Tempo-100

 

Gegenwind für die von Norbert Hofer favorisierten 140 km/h: Vom Verkehrsministerium beauftragte Experten empfehlen Tempo 100 auf Autobahnen

Die Zeit drängt. Bis zum Jahresende muss Österreich seine Energie- und Klimapläne in Brüssel vorlegen und mit ihnen das erste Bündel an Maßnahmen, mit denen die Reduktion von Treibhausgasemissionen (THG) gemäß Pariser Klimaabkommen bis 2030 bewerkstelligt werden soll. Das Ziel ist ambitioniert: Die Emissionen müssen insgesamt um 36 Prozent reduziert werden.

Das Minus von 36 Prozent gilt auch für den mit Abstand größten Emittenten von THG, den Verkehrssektor. Pkw-Individualverkehr und Transportwirtschaft verursachen 45,4 Prozent der Emissionen in Österreich, in CO2-Äquivalente umgerechnet sind das minus 7,2 Millionen Tonnen Ausstoß (auf Basis der Emissionswerte des Jahres 2016), die reduziert werden müssen.

Das Verkehrsministerium hat zu diesem Zweck vom Umweltbundesamt (UBA) durchrechnen lassen, welche Maßnahmen wie wirken und wie viele Tonnen an CO2-Äquivalenten damit jeweils eingespart werden können.

Verkehrswende

Einige der im "Sachstandsbericht Mobilität" zusammengefassten 50 Einzelmaßnahmen für die angestrebte "Mobilitätswende 2030" könnten die Pläne von Verkehrsminister Norbert Hofer freilich gehörig durchkreuzen: allen voran die unter dem Punkt "Maßnahmen Personenverkehr" angeregte Absenkung der generellen Höchstgeschwindigkeit auf 100 km/h auf Autobahnen und Schnellstraßen für alle Pkws.

Ausgenommen wären lediglich "Zero Emission Vehicles", also Elektroautos. Sie dürften, würde das Tempolimit flächendeckend eingeführt, weiterhin 130 km/h fahren, sogar in IG-Luft-Tempolimitzonen, in denen bereits jetzt – abhängig von der Wetterlage – alle nur einen Hunderter fahren dürfen, um den Ausstoß gesundheitsschädlicher Abgase hintanzuhalten.

Billig und schnell

Das Potenzial einer Geschwindigkeitsdrosselung hinsichtlich der Intensität gibt das UBA als groß an, pro Jahr könnten 450.000 Tonnen Treibhausgas eingespart werden – ohne Vorarbeiten, ohne lange Vorlaufzeit.

Die Bevölkerung sieht das freilich nicht ganz so positiv, wie eine begleitend vom Meinungsforschungsinstitut GfK durchgeführte repräsentative Befragung ergibt: Die Mehrheit ist gegen ein allgemeines Tempolimit für Pkws, wobei 39 Prozent strikt dagegen sind und weitere 28 Prozent die Maßnahme ablehnen oder zumindest kritisch sehen. Nur acht Prozent sind voll dafür, dass das Bolzen eingebremst wird.

Was Verkehrsminister Hofer von der diametral zu seiner Offensive für Tempo 140 stehenden Maßnahme hält, war am Sonntag nicht in Erfahrung zu bringen. "Bei diesem Punkt war der Verkehrsminister nicht mehr im Saal", ätzt Volker Plass von der Programmleitung von Greenpeace. Er war bei der Präsentation des Sachstandsberichts am vergangenen Montag in Wien dabei. Der Bericht diene als Grundlage für Diskussionen zu den nationalen Energie- und Klimaplänen, heißt es in den Präsentationsunterlagen, die dem STANDARD vorliegen.

Flächenwidmung und Öffis

Viel bewegen ließe sich klimaschutztechnisch auch, würden Umwelt- und Klimapolitik in die Raumplanung einbezogen. Bekämen Einkaufszentren und Gewerbeparks auf der grünen Wiese keine Bewilligung mehr, würden Ortskerne verdichtet und Wege zu Einkauf und Arbeit verkürzt. Je nach Intensität in der Umsetzung beträgt das Einsparungspotenzial an THG in diesem Sektor – inklusive Ökologisierung der Pendlerpauschale, Anpassung der Grundsteuerbefreiung von Verkehrsflächen et cetera – zwischen 220.000 und 440.000 Tonnen. Sie werden von den Bürgern mehrheitlich positiv eingeschätzt – sofern gleichzeitig das Öffi-Angebot im ländlichen Raum massiv verdichtet und der Preis für Zeitkarten gesenkt wird. Im Güterverkehr hingegen wird abgesehen von alternativen Kraftstoffen überwiegend auf Lösungen "im EU-Kontext" verwiesen, die – sofern sie erzielt werden – kaum rasch umsetzbar sind.

Wie viel Hofer und Finanzminister Hartwig Löger (ÖVP) bereit sind, Richtung öffentlichen Nah- und Regionalverkehrs umzuschichten, können sie bald unter Beweis stellen: Die Verkehrsdienstverträge mit der ÖBB laufen aus, Zug- und Busverbindungen sind 2019 neu zu verhandeln. Es geht um ein Volumen von mindestens sechs Milliarden Euro für einen Zeitraum von zehn Jahren.

Dieselprivileg

Stichwort Fiskus: Nur indirekt, weil in Zuständigkeit des Finanzministeriums, kommt im Sachstandsbericht das Dieselprivileg vor, also die Steuerbegünstigung für Dieselkraftstoff. Sie bringt Österreich zwar jährlich eine Milliarde Euro an zusätzlichen Mineralölsteuereinnahmen, erhöht aber den hiesigen Treibstoffverbrauch um 25 Prozent und verschlechtert damit die THG-Bilanz massiv, sodass Österreich für die Verfehlung seiner Klimaziele regelmäßig Bußgeld (rund 500 Millionen Euro) zahlen muss. Eine Abschaffung der Dieselförderung (kostet 8,5 Cent pro Liter, in Summe jährlich 640 Millionen) würde MÖSt-Mehreinnahmen bringen, rechnet UBA-Experte Günther Lichtblau vor. Um den Tanktourismus des ausländischen Schwerverkehrs zu behindern, müsste Diesel um mehr als 15 bis 20 Cent teurer werden.

Einen Schub für emissionsfreie Elektromobilität (die THG-Emissionen fallen diesfalls bei den Energieerzeugern an) würden Erhöhungen von Normverbrauchsabgabe, der motorbezogenen Versicherungssteuer und der Mineralölsteuer bringen. Allerdings sind diese mit dem Dogma der Regierung, "Keine neuen Steuern", kaum vereinbar. (Luise Ungerboeck, 1.10.2018)

 

Immer mehr Hochwasser durch Bodenversiegelung

Am 6. Juni 2018 hat es Bisamberg schwer getroffen. Punktuell ging ein schweres Gewitter mit Starkregen und Hagel nieder. Pro m2 fielen mehr als 70l Regen pro m2. Hagel und Sturmböen wüteten über eine halbe Stunde. Fünf Feuerwehren mussten 146 Einsatzstellen abarbeiten. Zahlreiche Keller und Häuser waren überflutet. Am Gemeindeparkplatz standen zahlreiche Fahrzeuge unter Wasser. Das Unwetter wurde als Naturkatastrophe eingestuft. 

Zahlreiche Überschwemmungen in NÖ

In den letzten Wochen hat man an den Überschwemmungen in Niederösterreich gesehen, was die fortschreitende Bodenversiegelung anrichtet. Hunderte Feuerwehreinsätze in den Bezirken Korneuburg, Tulln, Neunkirchen und Hollabrunn waren die Folge.

Lesen Sie mehr zum Thema Bodensiegelung unter
http://meins.orf.at/hochwasser-ort-siedelt-ab

Das Aus des Potverteilzentrums in Langenzersdorf

Am 9.6.2018 feierten wir das "Aus des Post-
verteilerzentrums Langenzersdorf". Die Post baut jetzt in Hagenbrunn, in unmittelbarer Umgebung von A5 und S1. Es heißt "Man habe hier einen idealen Standort". Erst wir Bürger mussten die Post zu diesen Standortwechsel zwingen.


An diesem Beispiel zeigt sich, dass es nicht notwendig, ist Betriebsansiedelung dort zu forcieren, wo Menschen wohnen und Leben.

Nachgefragt beim Bürgermeister von Langenzersdorf

Seit Jänner 2018 herrscht Unklarheit, was mit den 40 ha in Langenzersdorf Nord weiter passieren wird. Um diesen Nebel ein wenig zu lichten, haben wir beim Bürgermeister von Langenzersdorf nachgefragt.

Laut der Gemeinde Langenzersdorf wurden uns folgende Informationen übermittelt:
  • Der Verbund ist, laut dem Wissensstand der Gemeinde nach wie vor Eigentümer des 10 ha großen Grundstückes beim Kraftwerk. Eine anders lautende Mittelung ist bei der Gemeinde nicht eingegangen.
  • Das seinerzeitige Widmungsverfahren wurde stillgelegt und wurde auch durch die Rückziehung des Antrages durch den Gemeinderat dokumentiert.
  • Da die künftige Eigentümerstruktur der betroffenen Grundstücke zum heutigen Tage nicht absehbar ist, kann eine Planung wegen weiterer Nutzung derzeit nicht erfolgen. Eine solche würde in Abstimmung mit der NÖ Landesregierung stattfinden. Die Einbindung aller Betroffenen wird nach den gesetzlichen Vorgaben erfolgen.

Spenden

 

Da wir unparteilich und ehrenamtlich für diesen Verein tätig sind, sind wir auf Ihre Hilfe angewiesen und freuen uns über Ihre Spende.

 

 



Ein Hohn gegen die Umwelt

Die Regierung will Autobahnen und Großprojekte schneller genehmigen. Damit verlieren wir Umweltschützer und Anrainer ihre Rechte dagegen vorzugehen.

Rechtsexperten sprechen davon, dass dies EU und verfassungsrechtwidrig wäre.

 


https://derstandard.at/2000082990738/Gesetz-gibt-Wirtschaft-Vorrang-vor-Umwelt